keilriemenfahrer
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Peugeot  Motos






Roller Euge`ne hingegen stellte 1899 das erste motorisierte Peugeot Zweirad mit Motor vor.

Die Verwandschaft zum Fahrrad war unverkennbar.

Ein Zedel-Motor hing unten am vorderen Rohr des Rahmendreiecks. Er übertrug seine Leistung von 1,5 PS über einen gedrillten Lederriemen direkt aufs Hinterrad.  Eine Kupplung oder ein Getriebe waren bei diesem Fahrzeug unbekannt.


 

Zu Beginn des neuen Jahrhunderts entwickelte Peugeot eine eigenen 4 Takt Motor der den bis dahin verwendeten Zedel Motor ersetzen sollte.

Auf der rechten Kurbel Gebäudehälfte prängte jetzt ein großes »PF«. »Peugeot Frères«.  Der Start ins neue Jahrhundert war geglückt,...der Löwe konnte erwartungsvoll in die Zukunft blicken

Der neu entwickelte Motor war in zwei Modellvarianten zu haben.  Eine 238ccm Version mit 2 1/2 PS oder eine 333ccm Ausführung mit 2 3/4 PS. Beide verfügten über ein Unterdruck gesteuertes Einlassventil.

Doch schon noch kurz nach der Einführung wurde als Alternative ein zentraler Nocken angeboten der nicht nur die Steuerung des Einlass sondern auch die des Auslassventils übernahm.

Da dieses System für damalige Verhältnisse sagenhafte Drehzahlen von mehr als 2500 U/min erreichte wurde diese Maschine auch für den Rennsport interessant. 1905 wurde der erste V-Motor entwickelt mit einen Winkel von 45°.



 


 

Die Leistungsfähigkeit dieses Motors bewies Peugeot kurze Zeit später.

Eingebaut in einem ungedämpften Rahmen mit einer umgebauten 0,6 Liter Granate als Tank erreichte die Peugeot 123,293 km/h über einen Kilometer auf ebener Strecke.

 Das war neuer Weltrekord und ein großer Erfolg für die technische Entwicklung.  Mittlerweile entdeckten auch andere Hersteller die Vorzüge der Motoren der »Peugeot Frères« 

1907 wurde eine Norten mit »PF« bei der Tourist Trophy an den Start geschickt.

Die V2 Maschine siegte auch Prompt in der Klasse bis zwei Zylinder.

1908 starb Eugène Peugeot im Alter von 63 Jahren. Seine Aktivitäten setzten sein Söhne Pierre, Robert und Jules fort.

Zwei Jahre später schloss sich Armand Peugeot wieder den »Fils de Peugeot Frerès« an. Das Ergebnis war die »Sociète Anonyme des Automobiles et Cycles Peugeot«.



1913 hatte sich Peugeot zum größten französischen Zweiradhersteller entwickelt.


Nun brüllte der Löwe wahrlich als König der Zweiräder.  In diesem Jahr wurde auch ein neues, fast schon revolutionäres Rennsport Modell bei Peugeot durch die Hand des Schweizer Ingenieurs Ernst Henry konstruiert.  Ein 500 ccm Vier Takt Twin mit zwei oben liegenden Nockenwellen und vier Ventilen pro Zylinder.  Ein Motor der seiner Zeit voraus war. 

Die Maschine stellte einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord mit 122,2 km/h auf. Dennoch konzentrierte sich Peugeot in weiterer Folge auf die Entwicklung des V - Motors. Der Twin blieb ein Exot.Die sportlichen Aktivitäten wurden während des ersten Weltkrieges eingestellt, Peugeot belieferte das Militär mit Autos und Motorrädern.  Nach Ende des Krieges wehte mit der Einstellung des jungen Ingenieurs  Lessmann Antoinesco ein frischer Wind durch die Werkshallen und in der Rennsportszene. 


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